Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der Avanted Academy GbR, vertreten durch Herrn Lukas Harr und Herrn Berkan Uysal, Panoramaweg 10, 72178 Waldachtal, im Folgenden „Anbieter“ und dem Kunden, im Folgenden „Kunde“, als Beratervertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

(2) Der Anbieter bietet offene Trainings, Inhouse-Trainings, Seminare sowie Unternehmensberatungen an. Der Anbieter ist spezialisiert auf die Organisation und Durchführung von Präsenzseminaren, die Erbringung von Beratungsleistungen sowie die Bereitstellung von Online-Kursen und anderen Weiterbildungsangeboten. Diese AGB beziehen sich ausschließlich auf die verschiedenen Seminare und Beratungsleistungen des Anbieters. Die Abwicklung der Online-Kurse erfolgt über Digistore24 als Reseller. Hierfür gelten die AGB von Digistore24.

(3) Gegenstand der Beratungen und des Services ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung, die Beratung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges (kein Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn die erforderlichen Beratungen erfolgt sind und eventuell auftretende Fragen bearbeitet wurden. Der Kunde verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen.

(4) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Unternehmen gem. § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern gem. § 13 BGB. Bei Verbrauchern ist ein Vertragsabschluss nur mit natürlichen Personen ab Vollendung des 18. Lebensjahres möglich.

(5) Es gelten ausschließlich die Regelungen im jeweiligen Beratungsvertrag und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht akzeptiert. Dies gilt auch, wenn der Anbieter der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Leistungsbeschreibung

  • Der Anbieter bietet Seminaren zur Weiterbildung an, die sowohl als Inhouse-Trainings als auch als offene Trainings durchgeführt werden. Diese Seminare sind auf die berufliche und persönliche Weiterentwicklung der Kunden ausgerichtet. Die Seminare umfassen verschiedene Themengebiete, darunter, aber nicht beschränkt auf:
    • Führung und Management
    • Kommunikation und Konfliktlösung
    • Projektmanagement
    • Verhandlungen und Vertrieb
    • Fachspezifische Schulungen je nach Branche und Bedarf
  • Die Inhouse-Trainings werden individuell auf die Bedürfnisse und Anforderungen des jeweiligen Kunden abgestimmt. Offene Trainings sind für alle Interessierten zugänglich und finden an festgelegten Veranstaltungsorten statt. Die genauen Inhalte der Seminare werden in der jeweiligen Leistungsbeschreibung und Seminarankündigung detailliert dargestellt.
  • Zusätzlich zu den Seminarangeboten bietet der Anbieter spezialisierte Beratungsleistungen in verschiedenen Bereichen an. Diese Beratungsleistungen sind eigenständig und unabhängig von den Seminaren und umfassen unter anderem folgende Themenfelder:
    • Digitalisierungsthemen: Beratung zur digitalen Transformation, Implementierung neuer Technologien, Prozessoptimierung durch Digitalisierung
    • Programmierung: Entwicklung individueller Softwarelösungen, IT-Beratung, Einführung und Schulung von Programmiersprachen und Tools
    • Geschäftliche und strategische Entscheidungen: Marktanalysen, Entwicklung von Geschäftsstrategien, Optimierung von Unternehmensprozessen
    • Weitere Themenfelder: Je nach Bedarf des Kunden bietet der Anbieter auch Beratungsleistungen in anderen spezifischen Bereichen an
  • Die Beratungsleistungen werden individuell auf die Bedürfnisse und Ziele des jeweiligen Kunden abgestimmt. Die genaue Beschreibung der Beratungsleistungen wird in der jeweiligen Auftragsbestätigung und Leistungsbeschreibung festgehalten.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Kunde bucht bei dem Anbieter eine entsprechende Dienstleistung. Diese Buchung nimmt der Anbieter durch eine Buchungsbestätigung an. Eine Buchung kann persönlich, per E-Mail, per Kontaktformular oder über die Website des Anbieters zustande kommen. Die Preise kann der Kunde der Website des Anbieters entnehmen bzw. dem jeweiligen Angebot.

(2) Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung des Kunden bestätigt. Die Buchung des Kunden ist bindend. Der Kunde erhält mit der Buchungsbestätigung per E-Mail eine Rechnung.

(3) Die Präsentation und Bewerbung der Dienstleistungen auf den Webseiten oder Broschüren des Anbieters oder innerhalb von Werbeanzeigen stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen erhalten.

§ 4 Inhalt der Dienstleistungen

(1) Der Anbieter erbringt seine Dienste gegenüber dem Kunden in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet. Der Anbieter unterstützt seine Kunden durch Seminare und professionelle Beratung dabei, ihre Kompetenzen zu erweitern und ihre Ziele zu erreichen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus den Beschreibungen der Programme auf der Website oder individuellen Angeboten.

(2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Die erfolgreiche Umsetzung der Prozesse und die Erzielung bestimmter Ergebnisse obliegt allein dem Kunden. Der Anbieter begleitet den Kunden lediglich bei der Implementierung.

(3) Das Angebot des Anbieters dient rein der Beratung. Die Durchführung einzelner Bereiche kann durch Dritte Dienstleister durchgeführt werden.

(4) Der Kunde verpflichtet sich, die im Rahmen der Seminare oder Beratung vom Anbieter erstellten Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Der Kunde erhält das ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran. Sämtliche Dokumente und Tabellen sind entweder personenbezogen und nicht von Dritten nutzbar oder vom Anbieter individuell für den Kunden erstellt.

(5) Sämtliche Unterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte auf der Webseite des Anbieters als auch Vorträge, Präsentationen, Skripten und sonstige Unterlagen. Der Kunde ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Der Kunde ist auch nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den Leistungen zu machen. Der Kunde erhält ein nicht übertragbares, nicht exklusives Nutzungsrecht an den im Rahmen der Leistungen zur Verfügung gestellten Schulungsmaterialien und der E-Learning Plattform.

(6) Der Anbieter wird den Kunden befragen, ob die Sitzungen zu ausschließlich internen Zwecken aufgezeichnet werden können. Der Kunde ist frei, ob er sein Einverständnis erklärt.

(7) Änderungswünsche zu den vertraglich vereinbarten Leistungen des Anbieters sowie Anfragen zu Zusatzleistungen, die über das vereinbarte Leistungsspektrum hinausgehen, können auch per E-Mail durch den Kunden gestellt und übermittelt werden. Die Erfüllung von Änderungswünschen oder die Erbringung von Zusatzleistungen wird nach Stundenaufwand vergütet, sofern die Vertragspartner nicht ausdrücklich einen Fixpreis für diese Leistungen vereinbart haben. Bei einer Abrechnung auf Stundenbasis basiert der im Voraus angegebene Zeitaufwand für die Erbringung von Änderungswünschen oder Zusatzleistungen auf einer Schätzung. Abgerechnet wird der tatsächlich angefallene Arbeitsaufwand.

§ 5 Durchführung der Leistungen

(1) Die Leistungen beruhen auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Kunde ist zur Abnahme der Beratung oder Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet. Der Kunde erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Dienstleistung von ihm unternommen werden, in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung der Dienstleistung abzusagen, sofern bei ihm oder einem dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer, eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden daran hindern, die Dienstleistung zum vereinbarten Termin abzuhalten. Ein Schadensersatzanspruch für den Kunden besteht in diesem Fall nicht.

(3) Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist der Anbieter berechtigt, die Veranstaltung abzusagen oder zu verschieben. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall erstattet oder auf Wunsch des Kunden auf eine andere Veranstaltung angerechnet.

(4) Im Fall einer Absage durch den Anbieter bietet dieser dem Kunden einen Ersatztermin an. Kommt über einen Ersatztermin keine Einigung zustande, wird die bereits gezahlte Vergütung dem Kunden erstattet. Die Erstattung umfasst lediglich den bei dem Anbieter tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der Kosten und Gebühren, die bei dem vom Kunden gewählten Zahlungsweg angefallen sind.

(5) Die Abbildung und Beschreibung der Dienstleistungen und eines eventuellen Leistungsortes auf der Website des Anbieters dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der Dienstleistungen aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Dienstleistungs-Inhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Dienstleistungs-Inhaltes eintritt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.

(6) Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit der angekündigten Dienstleistung zu ändern, sofern die Änderung dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.

(7) Der Kunde ist für eine korrekt angegebene E-Mailadresse und den regelmäßigen Abruf seiner E-Mails selbst verantwortlich.

(8) Der Anbieter ist berechtigt, seine Leistungen jederzeit durch Subunternehmer und Dritte erbringen zu lassen. Hierfür benötigt er keine Zustimmung des Kunden.

(9) Der Kunde ist verpflichtet, alle Materialien, Unterlagen, Links, Zugänge, Bilder und sonstige benötigten Details für die Dienstleistungen an den Anbieter zu übermitteln.

(10) Der Anbieter muss die Dienstleistungen nicht selbst durchführen. Er ist berechtigt nach freiem Ermessen die Durchführung der Dienstleistung an Dritte, z.B. an Subunternehmer, abzugeben.

§ 6 Zahlung

(1) Eine Zahlung ist gegenüber dem Anbieter mit den in der Rechnung angegebenen Zahlungsmitteln zum vereinbarten Fälligkeitsdatum ohne Abzug zu leisten.

(2) Die Rechnungsbeträge sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu verlangen, wenn es sich beim Kunden um einen Verbraucher handelt. Handelt es sich beim Kunden um einen Unternehmer, kann der Anbieter Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verlangen. Zusätzlich kann der Anbieter für jede Mahnung eine Pauschale von 5,00 Euro berechnen.

(3) Alle Preise auf im Angebot des Anbieters sind Nettopreise aufgeführt.

(4) Die Rechnung ist in jedem Fall vor dem jeweiligen Seminartermin zu zahlen. Andernfalls ist eine Teilnahme am Seminar nicht gestattet.

§ 7 Stornierung, Widerrufsrecht und Kündigung

(1) Der Kunde kann seine Anmeldung zu Seminaren und Veranstaltungen bis zu 5 Wochen vor Beginn stornieren. Erfolgt die Stornierung später, ist die volle Teilnahmegebühr zu zahlen. Der Kunde hat jedoch die Möglichkeit, einen Ersatzteilnehmer zu benennen.

(2) Der Anbieter behält sich vor, Veranstaltungen aus organisatorischen Gründen abzusagen, insbesondere bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl, krankheitsbedingtem Ausfall des Referenten oder höherer Gewalt. Die Absage kann bis spätestens eine Woche vor dem geplanten Termin erfolgen. Im Falle einer Absage hat der Kunde die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen kostenfrei zu stornieren oder einen Ersatztermin auszuwählen.

(3) Im Fall der vorzeitigen Kündigung des Kunden aus wichtigem Grund bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass uns kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.


(4) Ein etwaiges Widerrufsrecht erlischt mit Beginn des Vertrags, der Teilnahme an einem Seminar oder mit dem Abruf bzw. der Inanspruchnahme der Leistung durch den Kunden.

§ 8 Vertraulichkeit der Dienstleistungen

(1) Der Anbieter unterliegt der absoluten Schweigepflicht bei individuellen Beratungsleisten für Unternehmen. Die Pflicht zur Vertraulichkeit besteht auch über die Beendigung der vereinbarten Vertragsleistungen zur Vertragserfüllung hinaus.

(2) Der Anbieter behandelt die Kundendaten vertraulich und erteilt Auskunft bezüglich der Gesprächsinhalte individueller Unternehmensberatungen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Kunden (Schweigepflichtentbindung).

§ 9 Gewährleistung

(1) Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt zur Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.

(2) Gewährleistung für die Wirksamkeit seiner Empfehlungen übernimmt der Anbieter nicht. Der Erfolg der Leistung liegt zum größten Teil außerhalb seines Einflussbereiches und hängt wesentlich von der Mitarbeit des Kunden ab, weshalb er nicht garantiert werden kann.

(3) Die Leistung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen werden.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet gegenüber dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(2) In sonstigen Fällen haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.

(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.

§ 11 Datenschutz

(1) Der Kunde stimmt der elektronischen Datenverarbeitung seiner personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich behandelt. Die mitgeteilten Daten des Kunden werden ausschließlich für die fachgerechten Ausführung der Dienstleistungen genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

(2) Sofern und soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Kunden im Auftrag verarbeitet, werden die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine marktübliche Vereinbarung zur Verarbeitung von Daten im Auftrag gemäß Art. 28 DS-GVO abschließen.

(3) Der Kunde willigt ein, dass der Anbieter die für die Erbringung der Dienstleistungen erforderlichen Daten verarbeitet und speichert. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.

(4) Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen auf der Homepage des Anbieters unter folgendem Link: Datenschutzerklärung

§ 12 Europäische Streitbeilegung

(1) Der Anbieter weist auf die Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO hin: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die die Kunden unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Hier kann man in die außergerichtliche Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten aus Online-Verträgen eintreten.

(2) Der Anbieter ist zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen der AGB oder des Dienstvertrages ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit der AGB oder des Vertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist deutsch.

(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

(4) Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann oder ein Unternehmen, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Ansonsten gelten die gesetzlichen Regelungen. Das gleiche gilt für den Erfüllungsort.